21.07.17: Urteilsverkündung im Prozess gegen Zeki Eroğlu

Am Freitag, den 21.07.17 wird um 9:00 Uhr am Hanseatischen Oberlandesgericht nach 26 Verhandlungstagen das Urteil gegen Zeki Eroğlu wegen “Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland” nach §129b gesprochen. Er ist angeklagt, als Führungskader der PKK in den Jahren 2013 bis 2014 in verschiedenen Orten in Deutschland agiert zu haben.

Hanseatisches Oberlandesgericht,
im Strafjustizgebäude des Landgerichts Hamburg,
Sievekingplatz 3
20355 Hamburg

9:00 Uhr
Saal 238, 1. Stock, linker Flügel, Haupteingang
(Vorkontrollen ohne ID Feststellung, aber keine elektronischen Geräte etc.)

Sonntag, 23.07.17: Kundgebung gegen Repression am UG Holstenglacis

Wir laden ein zur Kundgebung am UG Holstenglacis:

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Sonntag, 23.07.17
15 Uhr

Jungiusstraße,
Brücke über die Wallanlagen, Rückseite Knast
(U2 Messehallen, U1 Stephansplatz, S-Dammtor)

Im UG Holstenglacis sitzen Genossen und Freunde von uns:
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Mi. 12.07., 19h, TATORT Kurdistan Café: Kurdische Kreistänze

TATORT Kurdistan Hamburg lädt euch ein

zum Tanz

im monatlichen Café am 2. Mittwoch
Mittwoch, 12.07.2017
19:00 Uhr

im Centro Sociale
Sternstraße 2
gegenüber U3 Feldstraße

Nach der anstrengenden Woche hier wollen wir unser Café nutzen, um
zusammenzukommen, uns auszutauschen, zu erholen …

… und wieder gemeinsam zu tanzen!

Wir bringen ein bisschen Musik mit und zeigen euch gern einige einfache
kurdische Kreistänze, gemeinsam, ohne Hierarchien und andere soziale
Zwänge, nicht laut, aber mit Kraft und viel Spaß!

Kommt gerne vorbei.

TATORT Kurdistan Hamburg

24. Prozesstag, 10.07.17: Plädoyer im Prozess gegen Zeki Eroğlu in Hamburg


PDF – Prozesserklärung Zeki Eroğlu (deutsch)
PDF – Prozesserklärung Zeki Eroğlu (türkisch)

Obwohl die Staatsanwaltschaft selbst noch einmal die Biographie von Zeki Eroğlu wiederholte, die Zwangsumsiedlung von Zekis Familie aus Dersim, die Niederbrennung des Dorfes 1988, seine Aktivitäten für die HADEP, die zu seiner Verhaftung und dann Folter im Gefängnis und einer Verurteilung zu 12 Jahren Haft führten, erklärte sie, das rechtfertige nicht die Gegenwehr.
Vielmehr hob sie, die Situation in der Türkei vollkommen ignorierend, hervor, die PKK handle in der Türkei „in Tötungsabsicht“ gegen „Sicherheitskräfte“. Die Aktivitäten, die Zeki Eroğlu organisiert habe, z.B. „Durchführung des Dersim Kulturfestes“, „Kurdistan Festival“, „Demonstration für einen Friedensprozess in Kurdistan“ etc. seien innerhalb der PKK Strukturen durchgeführt worden und daher im Rahmen des Betätigungsverbotes der PKK nicht erlaubt. Aufgrund seiner Verantwortung in PKK Strukturen, u.a. als „Sektoren-“ oder „Gebietsleiter“ sei er sich bewusst gewesen, dass er sich strafbar mache, da die PKK international als terroristische Organisation eingestuft würde.
Sie forderte eine Verurteilung zu drei Jahren und drei Monaten. Das zahlreich anwesende Publikum äußerte lautstark seinen Unmut. 24. Prozesstag, 10.07.17: Plädoyer im Prozess gegen Zeki Eroğlu in Hamburg weiterlesen