TATORT Kurdistan Café im Januar 2018

Biranîn – Erinnern an Rojbîn, Sara, Ronahî


TATORT-Kurdistan Café

am 10. Januar 2018
18:30 Uhr
im Centro Sociale,

Sternstraße 2

Am 9. Januar 2013 wurden Sakine Cansız (Sara), Mitbegründerin der PKK, Fidan Doğan (Rojbîn), die Pariser Vertreterin des Nationalkongresses Kurdistan, sowie Leyla Şaylemez (Ronahî), Mitglied der kurdischen Jugendbewegung, in der Nähe des Pariser Gare du Nord im dauerüberwachten Informationszentrum Kurdistan mit Kopfschüssen ermordet. Der einzige Tatverdächtige, Ömer Güney, wurde nach der Tat verhaftet.

Diese Morde ereigneten sich zu einer Zeit, in der Friedensgespräche zwischen Abdullah Öcalan, der sich seit 1999 auf der Gefängnisinsel İmralı befindet, und dem türkischen Staat begannen. Es besteht kein Zweifel am politischen Charakter des Mordes. Dieses Attentat wird vor allem als Angriff auf die Friedensgespräche und auf die Frauenbewegung gewertet.

Ömer Güney starb kurz bevor der Prozess vier Jahre später gegen ihn beginnen konnte an einem Hirntumor. Obwohl es etliche Beweise für einen Auftragsmord des türkischen Geheimdienstes gibt, wurde der Prozess mit dem Tod des Angeklagten eingestellt. So konnten diese Tat und die Hintergründe nie richtig aufgeklärt werden.

Wir wollen von den drei wichtigen Persönlichkeiten der kurdischen Frauenbewegung erzählen. Außerdem stellen wir euch den gerade erschienenen dritten Band – Guerilla – der Biographie von Sakine Cansız „Mein ganzes Leben war ein Kampf“ vor. Mit Essen und Filmbeitrag.

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Kommt mit zur Demonstration zum Jahrestag der Morde am 6. Januar 2018 um 11 Uhr am Gare du Nord in Paris.

Busse zur Demo fahren am 5. Januar um 21 Uhr am ZOB Hamburg.
(Karten gibt es am Bus)

11.10.17 |TATORT Kurdistan Café im Oktober | Gentrifizierung auf Türkisch

Gentrifizierung auf Türkisch
– Kriegsverbrechen vor den Augen der Weltöffentlichkeit

Seit dem Sommer 2015 führt der türkische Staat wieder einen offenen Krieg gegen die Bevölkerung von Nordkurdistan. Seine Kriegspraktiken schließt die Zerstörung von Lebensgrundlagen auch in urbanen Gebieten ein und setzt zielgerichtet Umweltzerstörung gegen die widerständige Bevölkerung ein. 11.10.17 |TATORT Kurdistan Café im Oktober | Gentrifizierung auf Türkisch weiterlesen

22.9.2017: Antifa Enternasyonal Café in der Roten Flora

… mit einem Erfahrungsbericht aus Rojava

ab 19 Uhr geöffnet
ab 20 Uhr Beginn

Die Revolution in Rojava, der Aufbau einer selbstverwalteten Gesellschaft und die Umsetzung eines kollektiven Lebens stellt nicht nur eine Perspektive für den Mittleren Osten dar, sondern kann als weltweite Perspektive emanzipatorischer Politik verstanden werden. Deswegen besuchen Menschen aus aller Welt die befreiten Gebiete im Norden Syriens (Rojava). In unserem Café werden zwei Internatioanlist*innen von ihren Eindrücken berichten. Im Fokus der Veranstaltung soll einmal die internationalistische Kommune stehen, die sich seit diesem Jahr im Aufbau befindet. Zum anderen wird das Frauendorf JINWAR vorgestellt, in dem Frauen* nach ihren eigenen Bedürfnissen kollektiv zusammenleben und gemeinsam ein feministisches Leben aufbauen.

Kommt vorbei und lasst uns gemeinsam über die Notwendigkeit von Internationalismus und autonomer feministischer Organisierung diskutieren!

Vokü der Roten Flora
Achidi-John-Platz 1 (Schulterblatt)
Hamburg

Mi. 12.07., 19h, TATORT Kurdistan Café: Kurdische Kreistänze

TATORT Kurdistan Hamburg lädt euch ein

zum Tanz

im monatlichen Café am 2. Mittwoch
Mittwoch, 12.07.2017
19:00 Uhr

im Centro Sociale
Sternstraße 2
gegenüber U3 Feldstraße

Nach der anstrengenden Woche hier wollen wir unser Café nutzen, um
zusammenzukommen, uns auszutauschen, zu erholen …

… und wieder gemeinsam zu tanzen!

Wir bringen ein bisschen Musik mit und zeigen euch gern einige einfache
kurdische Kreistänze, gemeinsam, ohne Hierarchien und andere soziale
Zwänge, nicht laut, aber mit Kraft und viel Spaß!

Kommt gerne vorbei.

TATORT Kurdistan Hamburg

10. Mai: Verloren gewonnen – Gewonnen verloren – das Referendum in der Türkei | TATORT Kurdistan Café


Verloren gewonnen – Gewonnen verloren – das Referendum in der Türkei und die Auswirkungen auf die kurdische Bevölkerung in der Region.

Mit 51,4% “gewann” Erdoğan das Referendum am Ostersonntag in der Türkei – gegen mindestens 48,6% der türkischen Bevölkerung. Was aus dieser siegreichen Niederlage werden kann, soll an diesem Abend dargestellt werden.
Erste konkrete Auswirkungen sind weitere Inhaftierungen, das In-Aussicht-Stellen der Wiedereinführung der Todesstrafe und – bisher ein Novum – direkte Luftangriffe auf Strukturen der kurdischen Selbstverteidigung in Şengal/Nordirak und Rojava/Nordsyrien, sowie der Einmarsch mit Bodentruppen in die Gebiete der Demokratischen Konföderation Nordsyrien. 10. Mai: Verloren gewonnen – Gewonnen verloren – das Referendum in der Türkei | TATORT Kurdistan Café weiterlesen

28.04.17: Antifa Enternasyonal Café ¦ Zeki Soli – staatliche Nebenwirkung §129 brd


Wir laden euch zum

+++ Antifa Enternasyonal Café im April +++

>> Freitag, 28.04.2017
>> 20:00 Uhr (Einlass ab 19:00h)
>> Rote Flora (Vokü, links unten),
>> Achidi-John-Platz 1, Schulterblatt

+++ Soli für Zeki
+++ – staatliche Nebenwirkung §129 brd

Zeki Eroğlu wurde am 13.04.2016 in Stockholm/Schweden auf Wunsch der BRD verhaftet und im Juli ausgeliefert. Seit Januar sitzt er in Hamburg in der UHA Holstenglacis, der Prozess begann am 17.02.2017.
Zeki führt den Prozess politisch mit guten Erklärungen und zeigt immerwieder die staatliche Logik auf.
Nach bereits über 10 Verhandlungstagen ist klar, dass die Routine ihn nach §129b wegen Mitgliedschaft in der PKK verurteilen wird.

Es trifft hier und jetzt einen, gemeint sind wir alle!
Wir sind alle § 129 brd!

Über die Mauer rufen wir laut:
Wir sind hier. Widerstand ist Leben!
Berxwedan jîyan e!

28.04.17: Antifa Enternasyonal Café ¦ Zeki Soli – staatliche Nebenwirkung §129 brd weiterlesen

Mi. 12.04.17, Café im Centro: Veranstaltung zur aktuellen Situation in Bakur (Nordkurdistan/Türkei)

Newroz – das kurdische Widerstandsfest im Ausnahmezustand

DelegationsteilnehmerInnen aus Hamburg zeigen Bilder und berichten aus Wan und Amed von der aktuellen Situation in Bakur (Nordkurdistan/Türkei)

In der Türkei herrscht Ausnahmezustand, tägliche Verhaftungen von Intellektuellen, JournalistInnen und jeglicher Opposition gegen Erdoğan und sein Präsidialsystem sind an der Tagesordnung. Mi. 12.04.17, Café im Centro: Veranstaltung zur aktuellen Situation in Bakur (Nordkurdistan/Türkei) weiterlesen