15.06.: Zwischen Aggression & Selbstverwaltung – Reisebericht aus Nordsyrien

Peter Ott Filmemacher
Zaklin Nastic MdB Die Linke
Evrim Kaya Journalistin
Yavuz Fersoğlu NAV-DEM

Moderation:
Emily Laquer Interventionistische Linke

15. Juni | Thalia Theater | Nachtasyl

Mit deutschen Waffen und unter dem lärmenden Schweigen der Weltgemeinschaft lies Erdoğan zusammen mit verbündeten islamistischen Milizen Anfang des Jahres die syrisch-kurdische Enklave Afrin besetzen. Die deutsche Bundesregierung steht dabei als Kriegspartei fest seiner Seite. Sie verurteilte den Angriff auf Afrin nicht und hat auch danach noch Rüstungsexporte an die Türkei bewilligt. Die Bilder der deutschen Leopard-Panzer beim Angriff auf Afrin gingen um die Welt. Hunderttausende Menschen wurden durch den Angriff und die folgende islamistische Zwangsverwaltung der Region vertrieben und leben unter katastrophalen Bedingungen in Flüchtlingslagern. 15.06.: Zwischen Aggression & Selbstverwaltung – Reisebericht aus Nordsyrien weiterlesen

»Amargî« – Das kulturelle Erbe von Rojava

Der Hamburger Frauenrat Rojbin lädt ein zur Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung ‘Mobile Welten’ im Museum für Kunst und Gewerbe am 14.06.2018

Vortrag & Führung, 14.6.2018

Beim Angriff auf Afrin zerstörte die türkische Armee gezielt den Ain Dara Tempel. Der Tempel der späthethitischen Zeit wurde um das 9. Jahrhundert v.u.Z. aus dem für diese Region typischen Basalt gebaut und der Göttin Ischtar geweiht. Die Stätten und Mythologien der Göttin prägen bis heute die syrische und mesopotamische Gesellschaft. Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn deren kulturelles Erbe zerstört wird? Was bedeutet es für die Zukunft? Das Projekt »Amargî« lädt dazu ein, unseren Blick auf Vergangenes zu überdenken und über das Fortleben der Geschichte in der Gegenwart zu diskutieren.

Donnerstag, 14. Juni 2018, 18 Uhr im »Mobile Welten Studio« / MKG

Vortrag von Gönül Kaya
(Jineologieforscherin und Schriftstellerin)
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05.06.: Einladung zur Vorbereitung der Delegation zur internationalen Wahlbeobachtung

Liebe Freundinnen und Freunde,

auch zu diesen Wahlen ruft die HDP wieder dazu auf, zur Wahlbeobachtung im Rahmen der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni 2018 in die Türkei zu fahren.

„Wir möchten hiermit alle internationalen Institutionen und Einzelpersonen, denen die demokratische Zukunft der Türkei am Herzen liegt, dazu einladen, die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen als Wahlbeobachter*innen zu verfolgen. Ein Fokus besteht hierbei auf den kurdischen Provinzen. Obwohl Präsident Erdoğan schon lange seine Ohren für die Aufrufe der internationalen Gemeinschaft zur Aufhebung des Ausnahmezustandes und die Gewährleistung fairer Wahlbedingungen geschlossen hat, kann die Präsenz internationaler Wahlbeobachter*innen einen positiven Einfluss haben und dazu beitragen, die Wahlbedingungen ein bisschen fairer zu gestalten.“ (Auszug aus dem Aufruf der HDP, http://civaka-azad.org/aufruf-der-hdp-zur-internationalen-wahlbeobachtung-in-der-tuerkei/) 05.06.: Einladung zur Vorbereitung der Delegation zur internationalen Wahlbeobachtung weiterlesen

28.04.18: Stopp der Zerstörung von Hasankeyf und Sûr!

Kundgebung & Informationen
28.04.2018, 12-15h
Altona,
Ottenser Hauptstraße, gegenüber Mercado

Wir rufen alle Menschen auf, sich am 28. April 2018 in einem globalen Aktionstag gegen die Zerstörung von Hasankeyf und Sûr (Altstadt in Amed/Diyarbakır) in Nord-Kurdistan (Südosten der Türkei) zu stellen.
Hasankeyf und Sûr sind seit Jahrtausenden bewohnte Orte am Fluss Tigris in Obermesopotamien. Seit Jahren sind diese durch die AKP-geführte türkische Regierung systematischen Zerstörungen ausgesetzt. Doch beide sind auch zu Symbolen des Widerstandes sowohl gegen die ökologisch-soziale Zerstörung durch Mega-Investitionsprojekte als auch die seit 2015 laufende Kriegspolitik des türkischen Staates geworden.
28.04.18: Stopp der Zerstörung von Hasankeyf und Sûr! weiterlesen

25.04.18: Podiumsdiskussion zu Faschismus, Nationalismus, dem Widerstand in Rojava und den antifaschistischen Kämpfen in Deutschland

Hinweis auf eine von anderen organisierte wichtige Veranstaltung:

Die Entwicklung von faschistischen Strukturen nimmt von Tag zu Tag rapide zu. Ein Beispiel hierfür liefern uns die sogenannten „Merkel muss weg“-Demonstrationen, die seit Wochen jeden Montag in Hamburg stattfinden. Selbsternannte „Wutbürger“ und bekannte gewalttätige Nazis kommen zusammen, um ihrem nationalistischen Gedankengut freien Lauf zulassen.

Parallel dazu findet seit dem 20. Januar der Angriffskrieg des faschistischen türkischen Regimes gegen die selbstverwaltete Region Rojava (Nordsyrien) und insbesondere gegen die kurdische Identität statt. Die Gesellschaft in Rojava organisiert sich auf der Grundlage von drei Säulen (Geschlechterbefreiung, Ökologie und Basisdemokratie) und beweist, dass eine Alternative zum kapitalistischen Patriarchat möglich ist. Der Angriff auf Rojava ist daher ein Angriff, der sich gegen alle emanzipatorischen Kräfte weltweit richtet.

25.04.18: Podiumsdiskussion zu Faschismus, Nationalismus, dem Widerstand in Rojava und den antifaschistischen Kämpfen in Deutschland weiterlesen

TATORT Kurdistan Café im April: Newroz ist Widerstand

Bericht und Bilder der Delegation aus Amed

Das kurdische und persische Neujahr, Newroz, steht eigentlich in der Tradition, den Beginn des Frühlings zu feiern. In der kurdischen Bewegung stehen die Feierlichkeiten allerdings auch im Zeichen des Widerstandes und des Freiheitskampfes.
Dementsprechend lautet das Motto 2018:

Newroz ist Widerstand, es ist der Frühling der Völker gegen den Faschismus.

An der Newroz-Feier in Amed, Nordkurdistan, nahmen auch dieses Jahr zahlreiche internationale Delegationen teil. Die Hamburger Teilnehmer*innen der Delegation berichten über die aktuelle Lage in Bakur: über Newroz, geprägt von Wut und Frustration, aber auch von Widerstand und Hoffnung; über fortlaufende staatliche Unterdrückung und wie sich diese auf den Alltag der Menschen auswirkt; über die Stimmung zum Krieg gegen Afrin und die Kritik, die an der völker-rechtswidrigen Invasion und an der internationalen Reaktion geäußert wird.

Mittwoch, 11.04.18
18:30 Uhr
Centro Sociale

Sternstr. 2, gegenüber U3 Feldstraße

Flyer, beidseitig (PDF)

http://tkhh.blogsport.eu

Afrin – Aktionen vom 13.-24.03.18

Die. 13.3. 17 Uhr am Russisches Konsulat, Am Feenteich 20

Mitt. 14.3. 12.30 Uhr Frauen-Performance gegen den Krieg in Afrin,
Spitaler Straße, Ecke Mönckebergstraße

17 Uhr am türkischen Konsulat, Tesdorpfstraße 18

18.30 Uhr TATORT Kurdistan Café “Widerständiges Leben hinter Gittern”,
Centro Sociale, Sternstr. 2, U3-Feldstraße

Do. 15.3. 17 Uhr US-Konsulat, Alsterufer 27/28

17.3. Newrozdemo in Hannover

24.3. Lüneburg Demo 16:00

Aufruf der Kampagne TATORT Kurdistan zur Newroz-Demonstration am 17.03.18 in Hannover

*Kommt am 17. März nach Hannover und feiert Newroz mit uns!*
*Gemeinsam die Rojava-Revolution verteidigen!*

Aufruf der Kampagne TATORT Kurdistan zur Newroz-Demonstration am 17.03.18 in Hannover (PDF)

Es geht Krieg von Deutschland aus!
Die Bundesrepublik Deutschland ist Kriegspartei. Sie exportiert ihren Krieg in die ganze Welt. Das Geschäft mit den Waffenlieferungen brummt.
Es werden nicht mehr nur Kriegswaffen aller Art in der BRD gebaut und in die ganze Welt geliefert, sondern sogar ganze Waffenfabriken in anderen Ländern errichtet, um die deutschen Exportbeschränkungen zu umgehen. Der Waffenproduzent Rheinmetall mit Hauptsitz in Düsseldorf will eine ganze Panzerfabrik in der Türkei bauen. Aufruf der Kampagne TATORT Kurdistan zur Newroz-Demonstration am 17.03.18 in Hannover weiterlesen

Mi. 14.03.18: TATORT Kurdistan Café “Widerständiges Leben hinter Gittern”

Der Kampf um Selbstbestimmung und Kollektivität in türkischen Knästen


Flyer | PDF

Widerstand heißt Leben – ob im Alltag, auf der Straße oder im Knast. In der Türkei hat insbesondere der Widerstand und die Selbstorganisierung der politischen Gefangenen in den Knästen eine lange Tradition. Wir berichten über die Geschichte des Knast-Widerstandes in der Türkei, über die Kämpfe, die hinter Gittern ausgetragen werden und über die aktuelle Situation. Die türkischen Knäste werden anhand einiger Grundinformationen kontextualisiert.
Neben Briefen, die verlesen werden, wird auch eine Freundin aus dem Alltag im Gefängnis berichten und wie sich dieser auf das politische Leben inner- und außerhalb der Mauern auswirkt. Anschließend wird es Raum für Fragen und Diskussionen geben.

Mittwoch, 14.März 2018
18:30 Uhr
Centro Sociale

Sternstraße 2, gegenüber U3-Feldstraße
Essen ab 18:00 Uhr