25.04.18: Podiumsdiskussion zu Faschismus, Nationalismus, dem Widerstand in Rojava und den antifaschistischen Kämpfen in Deutschland

Hinweis auf eine von anderen organisierte wichtige Veranstaltung:

Die Entwicklung von faschistischen Strukturen nimmt von Tag zu Tag rapide zu. Ein Beispiel hierfür liefern uns die sogenannten „Merkel muss weg“-Demonstrationen, die seit Wochen jeden Montag in Hamburg stattfinden. Selbsternannte „Wutbürger“ und bekannte gewalttätige Nazis kommen zusammen, um ihrem nationalistischen Gedankengut freien Lauf zulassen.

Parallel dazu findet seit dem 20. Januar der Angriffskrieg des faschistischen türkischen Regimes gegen die selbstverwaltete Region Rojava (Nordsyrien) und insbesondere gegen die kurdische Identität statt. Die Gesellschaft in Rojava organisiert sich auf der Grundlage von drei Säulen (Geschlechterbefreiung, Ökologie und Basisdemokratie) und beweist, dass eine Alternative zum kapitalistischen Patriarchat möglich ist. Der Angriff auf Rojava ist daher ein Angriff, der sich gegen alle emanzipatorischen Kräfte weltweit richtet.

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TATORT Kurdistan Café im April: Newroz ist Widerstand

Bericht und Bilder der Delegation aus Amed

Das kurdische und persische Neujahr, Newroz, steht eigentlich in der Tradition, den Beginn des Frühlings zu feiern. In der kurdischen Bewegung stehen die Feierlichkeiten allerdings auch im Zeichen des Widerstandes und des Freiheitskampfes.
Dementsprechend lautet das Motto 2018:

Newroz ist Widerstand, es ist der Frühling der Völker gegen den Faschismus.

An der Newroz-Feier in Amed, Nordkurdistan, nahmen auch dieses Jahr zahlreiche internationale Delegationen teil. Die Hamburger Teilnehmer*innen der Delegation berichten über die aktuelle Lage in Bakur: über Newroz, geprägt von Wut und Frustration, aber auch von Widerstand und Hoffnung; über fortlaufende staatliche Unterdrückung und wie sich diese auf den Alltag der Menschen auswirkt; über die Stimmung zum Krieg gegen Afrin und die Kritik, die an der völker-rechtswidrigen Invasion und an der internationalen Reaktion geäußert wird.

Mittwoch, 11.04.18
18:30 Uhr
Centro Sociale

Sternstr. 2, gegenüber U3 Feldstraße

Flyer, beidseitig (PDF)

http://tkhh.blogsport.eu

Afrin – Aktionen vom 13.-24.03.18

Die. 13.3. 17 Uhr am Russisches Konsulat, Am Feenteich 20

Mitt. 14.3. 12.30 Uhr Frauen-Performance gegen den Krieg in Afrin,
Spitaler Straße, Ecke Mönckebergstraße

17 Uhr am türkischen Konsulat, Tesdorpfstraße 18

18.30 Uhr TATORT Kurdistan Café “Widerständiges Leben hinter Gittern”,
Centro Sociale, Sternstr. 2, U3-Feldstraße

Do. 15.3. 17 Uhr US-Konsulat, Alsterufer 27/28

17.3. Newrozdemo in Hannover

24.3. Lüneburg Demo 16:00

Aufruf der Kampagne TATORT Kurdistan zur Newroz-Demonstration am 17.03.18 in Hannover

*Kommt am 17. März nach Hannover und feiert Newroz mit uns!*
*Gemeinsam die Rojava-Revolution verteidigen!*

Aufruf der Kampagne TATORT Kurdistan zur Newroz-Demonstration am 17.03.18 in Hannover (PDF)

Es geht Krieg von Deutschland aus!
Die Bundesrepublik Deutschland ist Kriegspartei. Sie exportiert ihren Krieg in die ganze Welt. Das Geschäft mit den Waffenlieferungen brummt.
Es werden nicht mehr nur Kriegswaffen aller Art in der BRD gebaut und in die ganze Welt geliefert, sondern sogar ganze Waffenfabriken in anderen Ländern errichtet, um die deutschen Exportbeschränkungen zu umgehen. Der Waffenproduzent Rheinmetall mit Hauptsitz in Düsseldorf will eine ganze Panzerfabrik in der Türkei bauen. Aufruf der Kampagne TATORT Kurdistan zur Newroz-Demonstration am 17.03.18 in Hannover weiterlesen

Mi. 14.03.18: TATORT Kurdistan Café “Widerständiges Leben hinter Gittern”

Der Kampf um Selbstbestimmung und Kollektivität in türkischen Knästen


Flyer | PDF

Widerstand heißt Leben – ob im Alltag, auf der Straße oder im Knast. In der Türkei hat insbesondere der Widerstand und die Selbstorganisierung der politischen Gefangenen in den Knästen eine lange Tradition. Wir berichten über die Geschichte des Knast-Widerstandes in der Türkei, über die Kämpfe, die hinter Gittern ausgetragen werden und über die aktuelle Situation. Die türkischen Knäste werden anhand einiger Grundinformationen kontextualisiert.
Neben Briefen, die verlesen werden, wird auch eine Freundin aus dem Alltag im Gefängnis berichten und wie sich dieser auf das politische Leben inner- und außerhalb der Mauern auswirkt. Anschließend wird es Raum für Fragen und Diskussionen geben.

Mittwoch, 14.März 2018
18:30 Uhr
Centro Sociale

Sternstraße 2, gegenüber U3-Feldstraße
Essen ab 18:00 Uhr

Sonntag, 4.3., 14:00h | Demonstration gegen das Treffen türkischer FaschistInnen in Hamburg

Am 04.03.2018 findet ein „Kulturfest“ von türkischen NationalistInnen und FaschistInnen im Class Hotel auf der Veddel statt. Das Fest versucht nach außen den Schein einer kulturellen Veranstaltung zu geben, jedoch verbirgt sich hinter der Veranstaltung die ADÜTDF (Föderation Türkischer Demokratischer Idealistenverbände Europas), welche direkt mit der türkischen Partei MHP verbunden ist. Die MHP ist eine ultranationalistische Partei deren Anhänger die faschistischen Grauen Wölfe sind. Sie sind bekannt dafür Anschläge und Morde gegen Menschen kurdischer Herkunft zu begehen und rufen zu einem Genozid an der kurdischen Bevölkerung auf. Gleichzeitig sind sie eng mit dem türkischen Geheimdienst verbunden und stehen mit ihrer faschistischen Ideologie noch weiter Rechts als die AKP.
Sonntag, 4.3., 14:00h | Demonstration gegen das Treffen türkischer FaschistInnen in Hamburg weiterlesen

Graue Wölfe Veranstaltung am 4.März – türkische Faschist*innen in Hamburg

Die Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland e.V. (auf türkisch: Almanya demokratik ülkücü türk derrekleri federasyonu – ADÜTDF) veranstaltet am *4. März 2018* von *15 bis 22 Uhr* ein Kultur und Landes Festival im *Class Hotel* (Schlinckstraße 1) auf der Veddel.
Graue Wölfe Veranstaltung am 4.März – türkische Faschist*innen in Hamburg weiterlesen

24.02.18: Frieden für Afrin | Demo und Lichterkette



Gemeinsam ein Zeichen setzen gegen den Krieg!

Seit dem 19. Januar führt die Türkei einen Angriffskrieg gegen die Region Afrin in Nordsyrien durch. Mit Hilfe von islamistischen Milizen greift die türkische Armee ein Gebiet an, das bislang vom Krieg weitgehend verschont geblieben war. Kurd*innen und Araber*innen, Ezid*innen, Alevit*innen und Suryoye (aramäische Christ*innen) lebten dort bislang friedlich zusammen, Tausende Flüchtlinge aus anderen Teilen Syriens fanden dort Zuflucht. Durch die türkischen Bombardements sind bislang Hunderte Zivilist*innen getötet worden. Und auch im eigenen Land geht der türkische Präsident Erdoğan gegen Kritiker*innen des Krieges vor, etliche hundert Menschen wurden bislang aufgrund kritischer Äußerungen zum Krieg verhaftet. 24.02.18: Frieden für Afrin | Demo und Lichterkette weiterlesen

23.02. | 20 Uhr | Rote Flora | Reisebericht des Lower Class Magazines – die Wiederentdeckung eines kämpferischen Internationalismus

23.02.2018, VoKü in der Roten Flora

Reisebericht des Lower Class Magazines – die Wiederentdeckung eines
kämpferischen Internationalismus

ab 20 Uhr Veranstaltung
ab 19 Uhr Einlass und Essen

Spätestens seit der Schlacht um Kobanê ist die demokratische Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten Nordsyriens, besser bekannt unter dem Namen Rojava, ein wichtiger Bezugspunkt internationaler Solidarität für die hiesige Linke.
Das auf einem weit verzweigten System von Kommunen, Räten und Kooperativen errichtete demokratische System dort, führte auch in den deutschen Debatten zu einer Rückbesinnung auf rätedemokratische Traditionen der Arbeiter*innenbewegung. Die Entschlossenheit der Volksverteidigungseinheiten YPG und ihrer Fraueneinheiten YPJ im Kampf gegen die Angriffe der türkischen Armee und des islamischen Staates gab vielen Linken auch hierzulande neuen Mut.
Hier gab es eine Linke, die siegen konnte. Hier konnte man vielleicht lernen, wie auch in den kapitalistischen Metropolen ein erneuter Aufbruch möglich wäre. Mit dieser Perspektive reisten im Februar 2017 mehrere Redakteure der linksradikalen Online-Zeitschrift Lower Class Magazine nach Syrien. Sie blieben viele Monate und arbeiteten in der Kommune der Internationalist*innen, in den lokalen Jugendstrukturen, in den militärischen Formationen zur Verteidigung der Revolution. Die Erfahrungen, die sie dort machen konnten, die unfassbar schönen wie die widersprüchlichen und schweren, wollen sie mit euch teilen, diskutieren, über sie streiten.

Mehr Infos unter: https://antifaenternasyonalcafe.noblogs.org
Mail: antifa-enternasyonalhh@riseup.net
Twitter: @AntifaEnterCafe

Afrîn | Anstehende Aktionen

AFRÎN IST ÜBERALL ­ ÜBERALL IST WIDERSTAND

Anstehende Aktionen:

KW 9 26.2.-4.3.2018


Samstag, 3.3.2018

Bundesweite Demo in Berlin, 12 Uhr Alexanderplatz,
Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!

https://friedenafrin.wordpress.com

KW 8 19.-25.2.2018

Dienstag 20.2.
17.00 Uhr Frauen/FLTI Kundgebung gegen den Krieg Landungsbrücken, Ecke Helgoländer Allee

Mittwoch 21.2.

18.00 Uhr Veranstaltung Universität Hamburg mit Salih Müslim und Meral Çiçek, Liveschaltung nach Afrin

Samstag, 24.2.

16.00 Uhr Bündnis-Demonstration, Frieden für Afrin, Hachmannplatz/Hbf.
17.30 Uhr Lichterkette um die Binnenalster, Jungfernstieg

### Vergangenes ###

KW 7 12.-18.2.2018

Dienstag 13.2.
18.30 Kundgebung Harburg

Mittwoch, 14.2.
17 Uhr, Beteiligung an „One Billion Rising“, Ida Ehre Platz (Mönckebergstraße)
19.00 Uhr Veranstaltung „Überall ist Afrin- überall ist Widerstand“ von TATORT Kurdistan Centro Sociale, Sternstraße 2, U Bahn Feldstraße mit Vokü

Donnerstag, 15.2.

18.30 Uhr Demonstration Bahnhof Sternschanze „Freiheit für Abdullah Öcalan, Frieden für Afrin“

Freitag, 16.2.

22.00 Uhr ZOB Hamburg Busse fahren zur europaweiten Demonstration nach Straßburg ab

Samstag 17.2.
europaweite Demonstration in Straßburg

KW 6 5.-11.2.2018

06.02. Veranstaltung zu Afrin im ALtonaer Rathaus 19 Uhr

07.02 Kundgebung: Türkisches Konsulat, 17.00 Uhr

08.02 Kundgebung: Mercado Altona, 17.00 Uhr

09.02 Kundgebung: Elbphilharmonie, 17.00 Uhr

10.02 Demonstration: S-­Sternschanze, 14.30 Uhr

Aufruf:

Seit dem 19.01. greift das türkische Militär mit Hilfe verbündeter islamistischer Gruppen, die Al Qaida nahestehen, Afrîn, eine überwiegend kurdisch bewohnte Region im Norden von Syrien, an. Der türkische Staatspräsident Erdoğan propagiert, die südliche Grenze der Türkei „von Terror säubern zu wollen“; tatsächlich jedoch gilt die Militäroffensive dem Projekt der Selbstverwaltung, das dort unter dem Namen “Demokratische Autonomie” aufgebaut wurde. Seit 2013 schon kämpfen die Kurd*innen und ihre Verbündeten in Norden von Syrien unter großen Opfern gegen den sogenannten Islamischen Staat . Afrîn | Anstehende Aktionen weiterlesen