#RiseUp4Rojava – Aktionstage So.27.01./Mo.28.01.19

#RiseUp4Rojava – Aufruf zur Beteiligung an den Globalen Aktionstagen vom 27. und 28.01.19 – Solidarität sichtbar machen in Hamburg!

Am 27. Januar 2015 wurde die Stadt Kobane in Rojava (Nordsyrien), nach monatelangen erbitterten Kämpfen und dem Widerstand der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) und YPG (Volksverteidigungseinheiten), gegen Daesh (Islamischer Staat) verteidigt und befreit. Damals strömten Tag für Tag, Woche um Woche Menschen auf der ganzen Welt auf die Straßen um ihre Solidarität mit dem Widerstand kundzutun. Die Menschen vor Ort haben immer wieder ihre Freude über die Nachrichten von Aktionen, Demonstrationen und Ähnlichem aus dem Rest der Welt ausgedrückt. So wurde Kobane zum Symbol eines gemeinsamen Kampfes und internationaler Solidarität. #RiseUp4Rojava – Aktionstage So.27.01./Mo.28.01.19 weiterlesen

16.01.19 | 4. Prozesstag gegen Mahmut Kaya (§129b)

Am Mittwoch, 16.01.2019 von 13:00-15:00 Uhr findet der 4.Prozesstag gegen den kurdischen Politiker Mahmut Kaya wegen §129b “Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland” (PKK) statt.

Am 3. Prozesstag wurde der erste Teil einer ersten Prozesserklärung Mahmut Kayas durch seinen Rechtsanwalt verlesen, weil die Haft ihm schwere Kopfschmerzen verursacht hat und er durch eine Krankheit sehr geschwächt ist. 16.01.19 | 4. Prozesstag gegen Mahmut Kaya (§129b) weiterlesen

Dokumentation TATORT Kurdistan Café 09.01.19 “Verhängte Himmel”

TATORT Kurdistan Café: Die Demokratie in den Autonomiegebieten von Syrien muss verteidigt werden!

Am Mittwoch den 9. Januar fand das monatliche TATORT Kurdistan Café im Centro Sociale in Hamburg statt. Das Thema lauteteVerhängte HimmelVorbereitungen und Widerstand in Rojava/Nordsyrien gegen die türkischen Drohungen“. Das Interesse an diesem Thema war groß, so dass der Saal vollständig gefüllt war. Dokumentation TATORT Kurdistan Café 09.01.19 “Verhängte Himmel” weiterlesen

Unser Freund Jakob ist in Kurdistan gefallen

Wie erst jetzt von den Volksverteidigungskräften HPG gesichert bekanntgegeben wurde, ist unser Freund Jakob Riemer, Nom de guerre Şiyar Gabar, am 09. Juli 2018 in Çarçella bei einer Operation vom türkischen Militär getötet worden.

Jakob hat mit uns zusammen in verschiedenen Projekten gearbeitet – zur Prozessbegleitung des §129b-Verfahrens gegen Ali Ihsan Kitay oder bei Demonstrationen und Kundgebungen.
Als er sich im Jahr 2013 entschloss in die Berge zu gehen, waren wir überrascht aber nicht verwundert. Jakob war still aber sehr entschlossen in seiner Art.
Die Nachrichten und Videos von ihm, die wir erhielten, zeigen, dass er dort am richtigen Platz war: in Freiheit für die Freiheit aller Menschen kämpfend!
Sein Tod macht uns traurig und wütend!
Denn der Krieg, der der Bevölkerung in Kurdistan aufgezwungen wird, kommt aus dem Imperium, aus der Metropole, aus Europa, aus Deutschland, auch aus Hamburg! Zur Zeit ist dies wieder sehr anschaulich zu sehen, wenn die türkische Regierung als Mitglied der NATO, die kurdische Revolution im Norden Syriens bedroht: Deutsche Panzer an der Grenze und das Schweigen der BRD-Politik auf allen Ebenen.

Wir werden alles tun, diese Revolution zu verteidigen!
Wir denken, das ist im Sinne Jakobs.
Hasta siempre, heval Şiyar Gabar!
Şêhid nâmirin! – Die Gefallenen sind bleiben lebendig!

TATORT Kurdistan Hamburg

Dies ist ein Video auf Kurdisch mit deutschen Untertiteln, in dem wir erahnen, wie es ihm in den letzten Jahren gegangen ist:


Datei als .mp4-Video [90MB]

Wir werden auch im Rahmen des TATORT Kurdistan Café am 09.01.2019 unserem Freund, wie auch den 3 in Paris 2013 ermordeten Freund*innen gedenken.

08.01.19: Einladung zum Rojava-Solikommitee-Treffen

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Lage in Nord- und Ostsyrien ist aufgrund der Bedrohung eines Angriffskrieges durch die türkische Armee und ihre dschihadistischen Verbündeten besorgniserregend und äußerst ernst. Nach der Invasion und Besatzung von Afrin zu Beginn des Jahres wird die Gefahr täglich größer, dass Erdogan aus seiner Drohung, die Region östlich des Euphrat „von Terroristen zu befreien“, bitteren Ernst machen wird.
Mit Terroristen meint er die fast vier Millionen Menschen in Nord- und Ostsyrien, die sich seit 2012 autonom selbst verwalten und in Gebieten leben, die von der Terrorherrschaft des IS befreit worden sind. Dieses System, der Demokratische Konföderalismus, basiert auf Werten, die nicht nur in der Region Frieden und Stabilität bedeuten, sondern mit denen wir uns auch hier identifizieren. Es ist ein System des friedlichen, multiethnischen, demokratischen Miteinanders, gegründet auf einer geteilten Version einer anderen Welt, jenseits von Kapitalismus, Umweltzerstörung und Patriarchat. 08.01.19: Einladung zum Rojava-Solikommitee-Treffen weiterlesen

09.01.19 | 3.Prozesstag §129b-Verfahren gegen Mahmut Kaya

Am Mittwoch, 09.01.2019 von 13:00-15:00 Uhr findet der 3.Prozesstag gegen den kurdischen Politiker Mahmut Kaya wegen §129b “Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland” (PKK) statt.
Es wird die 1. politische Prozesserklärung Mahmut Kayas erwartet.
Kommt und beobachtet den Prozess!
Oberlandesgericht Hamburg
im Gebäude des Landgerichts Hamburg
Staatsschutz-Saal 288, Seiteneingang, rechts um die Ecke (unscheinbar)
Sievekingplatz 3
U2 Messehallen

20355 Hamburg

Vergangene Prozesstage:
1.Tag | 13.12., 11.30 -12.30 Uhr (Anklage) Saal 288
2.Tag | 20.12., 11.00 -13.00 Uhr (Anklage) Saal 288

Die nächsten Prozesstermine
09.01., 13.00 – 15.00 Uhr (Prozesserklärung)
16.01., 13.00 – 15.00 Uhr
18.01., 13.00 – 15.00 Uhr
22.01., 13.00 – 16.00 Uhr
04.02., 13.00 – 16.00 Uhr
13.02., 13.00 – 16.00 Uhr

09.01.19 | “Verhängte Himmel” | TATORT Kurdistan Café im Januar



TATORT Kurdistan Café im Januar 2019

“Verhängte Himmel”

Vorbereitungen und Widerstand in Rojava/Nordsyrien gegen die türkischen Drohungen

Das türkische Regime kündigt offen den Bruch des Völkerrechts an, fliegt Angriffe auf den Irak, wie am 13.12.2018 auf das Camp Maxmur und die Region Schengal, und zieht an der Grenze zu Syrien Truppen zusammen.
“Business as usual” in der kapitalistischen Moderne: Krieg, Zerstörung, Vertreibung – und das Schweigen und Verharren in Ausbeutung und Unterdrückung. Vor einem Jahr konnte das in Afrin beobachtet werden.
09.01.19 | “Verhängte Himmel” | TATORT Kurdistan Café im Januar weiterlesen

13.+20.12.18: 1. und 2. Prozesstag gegen Mahmut Kaya (§129b)


Die ersten Prozesstage dauerten nicht lange. Der erste Termin war bereits nach 30 Minuten wegen Terminproblemen vorbei. Es wurde die Anklageschrift verlesen und für den 3. Prozesstag die Verlesung einer ersten Prozesserklärung Mahmut Kayas angekündigt.
Vonseiten des Senats wurde nocheinmal ausdrücklich auf das Angebot hingewiesen, bei Einlassung eine geringere Strafe erwarten zu dürfen. Dieses Vorgehen hatte im Prozess gegen Hasan Dutar dazu geführt, dass Dutar durch geringfügiges Entgegenkommen zu 1 Jahr 9 Monaten auf Bewährung verurteilt wurde.
“Abschwören gegen Freiheit” – hier geht es nicht um Recht und Unrecht, sondern um das Zum-Schweigen-Bringen von politischen Gegner*innen dieses Systems – nicht wie in der Türkei durch Liquidierung, sondern durch Kooptation, die “demokratische” Methode.
Dazu passt, dass die Richterin dem Prozess ein menschliches Gesicht zu verleihen versucht, indem sie sich z.B. nach dem Gesundheitszustand Mahmut Kayas erkundigt. Als ginge es ihr bei ihrer Arbeit um Gesundheit und Menschenrechte!
Wir sind gespannt auf den nächsten Akt dieses Endzeit-Films á George Orwell’s “1984”.
Beim nächsten Termin erwarten wir eine erste politische Prozesserklärung Mahmut Kayas.

Vergangene Prozesstage:
1.Tag | 13.12., 11.30 -12.30 Uhr (Anklage) Saal 288
2.Tag | 20.12., 11.00 -13.00 Uhr (Anklage) Saal 288

Die nächsten Prozesstermine
09.01., 13.00 – 15.00 Uhr (Prozesserklärung)
16.01., 13.00 – 15.00 Uhr
18.01., 13.00 – 15.00 Uhr
22.01., 13.00 – 16.00 Uhr
04.02., 13.00 – 16.00 Uhr
13.02., 13.00 – 16.00 Uhr

jeweils am OLG Hamburg, Gebäude Landgericht Mitte, Sievekingplatz 3, 20355 Hamburg

28.12.18 | Antifa Enternasyonal Café | Politische Gefangene in der BRD

Infoveranstaltung zu den politischen Gefangenen in der BRD

Der Charakter des Staates zeigt sich in seinem Umgang mit Gegner*innen. Das Vorhaben, die Rote Hilfe zu verbieten, Repressionen gegen linke Aktivist*innen, absurde Urteile in den bisherigen G20 Prozessen, die Existenz von §129a/b und die Schikanen, denen (politische) Gefangene täglich ausgesetzt sind – bis hin zu Mord: “Vater Staat” ist ein autoritärer, prügelnder Versager.

Wir wollen mit euch die Prozesse, die im Dezember beginnen analysieren, sowie die Situation der politischen Gefangenen der BRD beleuchten. Es wird auch die Möglichkeit geben Briefe an Gefangene zu schreiben. Kommt rum und bringt Freund*innen mit!

In der Roten Flora. Ab 19h gibt’s Vokü, ab 20h geht die Veranstaltung los. Danach wie immer Kneipe.